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Kennen Sie häufiges Wasserlassen, starken Harndrang und brennende Schmerzen? Dies können Anzeichen für eine Interstitielle Cystitis (IC) oder Chronische Blasenentzündung (auch rezidivierende Harnwegsinfekte genannt) sein. Instillamed bietet Ihnen eine bewährte Therapieoption, einen vorübergehenden Ersatz der Blasenschutz-Schicht herzustellen und so Symptome zu lindern.

Chronische Cystitis verstehen

Eine chronische Blasenentzündung zeigt sich durch folgende Symptome

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Häufiges
Wasserlassen

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 Brennender
Schmerz

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Starker
Harndrang

 

 

 

Was ist die Aufgabe der GAG-Schicht?

Eine gesunde Blase ist mit einer Schutzschicht aus Glykosaminoglykan (GAG) ausgekleidet. Diese Schutzschicht schützt die Blasenwand vor dem Eindringen von Bakterien wie z.B. E-Coli und reizauslösenden Substanzen aus dem Urin. Wichtige Bestandteile dieser Blasenschutzschicht sind Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat. Bei chronischen Blasenerkrankungen ist die GAG-Schicht oft beschädigt und kann ihre Schutzwirkung nicht mehr in vollem Umfang ausüben. Es treten die zuvor genannten Symptome auf.

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Die unterschiedlichen Krankheitsbilder einer Blasenentzündung

Interstitielle Cystitis (IC)

Starker Harndrang, häufiges Wasserlassen – in Extremfällen bis zu 100-mal pro Tag – und oft unerträgliche Schmerzen (im Unterleib, Unterbauch, Becken und/oder Genitalbereich) sind die charakteristischen Beschwerden, die einer Blasentzündung ähneln.

Die Interstitielle Cystitis (IC oder auch Interstitielle Zystitis) ist eine chronische, nicht bakterielle Entzündung der Harnblasenwand und kann somit nicht durch Gabe von Antibiotika behandelt werden.

Von der interstitiellen Cystitis sind zumeist Frauen (90 Prozent) betroffen. IC ist eine Krankheit, welche als Ausschlussdiagnose ermittelt wird. Dies bedeutet, dass der behandelnde Arzt sämtliche aufgrund der Symptome infrage kommenden Erkrankungen im Vorfeld diagnostisch ausschließen muss.

Strahlencystitis (Radiogene Cystitis)

Eine Strahlencystitis kann nach einer Strahlenbehandlung der Beckenregion auftreten. Das Auftreten und auch die Schwere der Erkrankung sind von der Strahlendosis abhängig

Chronische-wiederkehrende (rezidivierende) Harnwegsinfekte

Von ch‍ronisch-rezidivierenden Harnwegsinfekten wird gesprochen, wenn vier oder mehr akute Blasenentzündungen pro Jahr auftreten.

Eine bakterielle Blasenentzündung äußert sich durch ständigen Harndrang, gepaart mit häufigem Wasserlassen (Pollakisurie) und Schmerzen beim Wasserlassen oder im Unterbauch. Bei chronisch-wiederkehrenden Blasenentzündungen werden die Bakterien und Entzündungszellen trotz Behandlung immer wieder im Urin nachgewiesen.

Eine GAG-Ersatz-Therapie mit Instillamed® kann die geschädigte Schleimhaut vorübergehend ersetzen, sodass Bakterien nicht so leicht haften bleiben, und bietet damit gewissermaßen einen „Schutzschild“ gegen erneute Infektionen.

Ähnliche Krankheitsbilder

OAB (Overactive Bladder) = überaktive Blase

Bei der OAB handelt es sich nicht um eine Entzündung der Blase, geht jedoch mit ähnlichen Symptomen einher: Die „Überaktive Blase“ bezeichnet ein Krankheitsbild, das sich durch einen deutlich gesteigerten Harndrang, meist in Verbindung mit häufigem (Pollakisurie) und nächtlichem (Nykturie) Wasserlassen, äußert. Schmerzen können auftreten, stehen aber nicht im Vordergrund. Bei einem Teil der Patientinnen kommt es zu unkontrolliertem Harnverlust im Rahmen der Drangepisoden (Inkontinenz). Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Überschneidungen der Krankheitsbilder erschweren die Diagnose zusätzlich.

Behandelt wird die OAB mit Blasentraining, Verhaltensmodifikation und Medikamentengabe, wobei zunächst sogenannte Anticholinergika (die Blase entspannende Mittel) zum Einsatz kommen.

Chronischer Beckenschmerz

Der chronische Beckenschmerz ist ein Krankheitsbild, das durch wiederkehrenden oder anhaltenden Schmerz, über mindestens sechs Monate, im Unterbauch gekennzeichnet ist. Das CPPS (Chronic Pelvic Pain Syndrom) lässt sich aufgrund der Symptome nur schwer gegen ähnliche Krankheitsbilder abgrenzen und somit nicht immer eindeutig diagnostizieren.

 

Instillamed® wurde zum vorübergehenden Ersatz der GAG-Schutzschicht auf dem Blasenepithel entwickelt.

Die in Instillamed® enthaltene Kombination aus Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat gehören zu den natürlichen Bausteinen der GAG-Schicht. Bei einer Instillationstherapie kleiden die Wirkstoffe die Blasenwand aus und fördern so die Regeneration der beschädigten Schutzschicht. Ziel der Behandlung ist es, die angegriffene Blasenschutzschicht zum Schutz vor erneuten Infektionen wiederherzustellen. So können die Symptome gelindert und das Risiko erneuter Infektionen und wiederholter Entzündungen gesenkt werden.

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Blasenmodell mit geschädigter GAG-Schicht
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Instillation mit Instillamed®
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Blasenmodell mit intakter GAG-Schicht

Therapieverlauf

1. Gespräch mit dem Arzt

Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt auf eine Therapie mit Instillamed® an. Wie alle Instillationstherapien wird auch Instillamed® grundsätzlich nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. In der Regel werden die Instillationen durch Ihren behandelnden Arzt oder geschultes Fachpersonal vorgenommen.

2. Die Anwendung

Nach der vollständigen Entleerung der Harnblase wird Instillamed® mit Hilfe eines Katheters direkt in die Harnblase gegeben. Nach der Instillation sollte Instillamed® bis zum nächsten Wasserlassen in der Blase verbleiben, mindestens jedoch 30 Minuten oder wenn möglich länger. Danach kann die Blase wie gewohnt entleert werden. Diese Zeit sollten Sie idealerweise liegend verbringen und daher mit in die Dauer Ihres Arztbesuchs einplanen.

3. Der Therapieverlauf

Bei Therapiebeginn werden, je nach Symptomverlauf, eine Instillation pro Woche für 4 Behandlungswochen empfohlen. Anschließend sollte die Behandlung bis zu 6 Monaten im monatlichen Abstand erfolgen.

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Instillamed® erhalten Sie in Ihrer Apotheke

Instillamed®

Größe Anzahl PZN Artikel-Nr.
50ml 1 13242130 351003

Stand 01/2021

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Die sterile Einmalspritze Instillamed® enthält 800 mg Natrium-Hyaluronat und 1000 mg Chondroitinsulfat zur Instillation in die Blase. Nicht verschreibungspflichtiges Medizinprodukt zum vorübergehenden Ersatz der Glykosaminoglykan-Schicht.

FARCO-PHARMA GmbH, 50670 Köln, Germany

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